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Aktuelles aus der Sonnen Apotheke.

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Gräserpollen im Anflug!

23.02.2016

POLLENALLERGIE: Pollen sind männliche Keimzellen von Blütenpflanzen. Sie werden von der Pflanze freigesetzt und durch Insekten oder Wind verbreitet. Letztendlich allergieauslösend ist ein bestimmtes Eiweißmolekül der Pollen.

 

In Österreich werden 3 wichtige Blüteperioden unterschieden:

 

  • Blüteperiode 1 - Baumblüten (ca. Mitte März bis Mitte April): z. B. Birke, Erle, Hasel. Baumpollenallergiker leiden häufig zusätzlich unter Nahrungsmittelallergien gegen botanisch verwandte Lebensmittel (= Kreuzallergie) z. B. Äpfel, Nüsse, Nektarinen/Pfirsiche, Karotte (roh), Sellerie, Kiwi.
  • Blüteperiode 2 - Gräser- und Getreideblüten (ca. Frühsommer: Mai bis Juli): Von ihr sind die meisten Pollenallergiker betroffen. Die Belastung ist bei Schönwetter stärker. Kreuzreaktionen gegenüber Tomaten, Getreide, Hülsenfrüchten (Sojabohne, Erdnuss) sind möglich.
  • Blüteperiode 3 - Kräuterblüten (ca. (Spät)Sommer/Herbst: Juli bis September): In Österreich dominiert die Allergie gegen Beifuss und Ragweed. Auch hier kommt es häufig zu Überempfindlichkeit gegen bestimmte pflanzliche Nahrungsmittel (Kreuzallergie) wie z. B. Sellerie, Karotte, div. Gewürze und Kräuter (Anis, Pfeffer, Oregano, Fenchel, Kümmel, Koriander, Kren, Currymischungen, Kamille, Paprika).

 

15–20 % der Österreicher leiden Jahr für Jahr unter dem fliegenden Blütenstaub von Bäumen, Gräsern und Kräutern. Schon 20 Pollen (die nicht größer als ein 20- bis 30-Tausendstel Millimeter sind) pro m3 Luft reichen aus, um bei sensibilisierten Menschen eine rinnende Nase, Niesattacken, juckende und tränende Augen sowie Atemnot auszulösen.

So können Allergiker den Notfall mit diesen Allergenen vermeiden: Machen Sie den Allergenen das Leben schwer:

  1. Nützen Sie Pollenwarndienst und Pollenkalender. Im Internet unter www.pollenwarndienst.at erfahren Sie den (tages)aktuellen Pollenflug.
  2. Halten Sie sich an Tagen hoher Belastung so wenig wie möglich im Freien auf. Die Pollenbelastung ist bei einsetzendem Regen, am Land am frühen Morgen und in der Stadt eher mittags sowie nachmittags besonders hoch.
  3. Tragen Sie an diesen Tagen bei möglichst allen Aufenthalten im Freien – vor allem bei sportlichen Aktivitäten – eine Allergen-Schutzmaske.
  4. Lüften Sie nur zu belastungsarmen Zeiten und schließen Sie nachts die Fenster. n Bringen Sie Pollenschutzgitter an den Fenstern an. So können Sie 87 % der Pollen am Eindringen in Ihre Wohnung hindern (Info unter www.tesa.at).
  5. Wenn Sie spazieren gehen, dann im Wald. Vor allem Laubbäume filtern die Pollen. Achten Sie allerdings darauf, dass dieser Wald frei von Pflanzen ist, auf deren Pollen Sie reagieren!
  6. Tragen Sie eine Sonnenbrille (ideal mit Seitenschutz). Sie hält die Pollen von Ihren Augen fern und schützt deren Schleimhäute, die zur Pollenzeit besonders lichtempfindlich sind.
  7. Schließen Sie während der Autofahrt Fenster und Schiebedach und schalten Sie die Lüftung aus, sofern kein Pollenfilter eingebaut ist. Installieren Sie einen Pollenfilter im Auto und vergessen Sie nicht, ihn regelmäßig warten zu lassen. 
  8. Informieren Sie sich über Kreuzreaktionen – das sind allergische Reaktionen auf botanisch verwandte Nahrungsmittel.
  9. Regelmäßige Maßnahmen Pollen sind »anhänglich«. sie bleiben am Körper, an der Kleidung, an Möbeln und an Ihren Haustieren haften. Beachten Sie deshalb folgende Ratschläge: n Spülen Sie 3 x täglich Ihre Nase mit isotoner Kochsalzlösung. Die Pollenallergene lösen sich auf und werden abtransportiert. Waschen Sie täglich die Haare oder bürsten Sie sie intensiv. Wechseln Sie möglichst nach jedem Aufenthalt im Freien Ihre Kleidung.
  10. Pollenallergene sind wasserlöslich. Achten Sie deshalb beim Waschen der Kleidung auf gründliches Schwemmen. Ziehen Sie Ihre Kleidung nicht im Schlaf- oder Wohnzimmer aus. Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien. Saugen Sie Ihre Wohnung mit einem Staubsauger mit HEPA-Allergenfilter, um Pollen von Böden, Teppichen und Möbel zu entfernen. Auch hier gilt: Überlassen Sie das Staubsaugen anderen oder verwenden Sie eine Allergen-Schutzmaske. Verwenden Sie für den Hausputz spezielle Reinigungssubstanzen, die Allergene neutralisieren.

 

 Die Änderung von Lebensgewohnheiten können Ihre allergischen Beschwerden und Ihr gesamtes Wohlbefinden nachhaltig verbessern. 

 

 

Möglichkeiten der Therapie

 

 

 

Allergenkarenz:


Meiden des entsprechenden Allergens (Lebensmittel, Chemikalien, Medikamente etc.) ist die beste und sicherste Therapiemethode. Voraussetzung ist zunächst eine umfassende Allergiediagnostik (siehe oben). Eine Karenz ist nicht immer leicht durchzuführen, insbesondere bei Allergenen in der Luft (Pollen, Schimmelpilze).

 

 

Vorbeugende Mittel und örtliche Behandlung:


Vorbeugende Maßnahmen werden vor allem bei allergischen Atemwegserkrankungen der Nase und Bronchien sowie bei Augenbeschwerden mit Erfolg eingesetzt (z. B. Nasenspray, Augentropfen, homöopathische Globuli). Die örtliche Behandlung stützt sich vor allem auf sogenannte Antihistaminika, die in der Lage sind, die entzündliche Wirkung zu vermindern. (Vom(n) Arzt/Ärztin verschriebene Kortisonsalben bzw. -spritzen haben sich zur Behandlung akuter Hautreaktionen bewährt.)
Da die Wirkung dieser Medikamente zumeist sehr rasch eintritt und die Nebenwirkungen gering sind, werden sie nicht nur im Bedarfsfall, sondern auch in der Langzeitbehandlung eingesetzt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre(n) Arzt/Ärztin bzw. ApothekerIn!

 

 

Medikamentöse Behandlung akuter Beschwerden (Fragen richten Sie bitte an Ihre(n) Arzt/Ärztin bzw. ApothekerIn!):


Eine medikamentöse Therapie sollte erst dann zum Einsatz kommen, wenn alle Möglichkeiten der Karenz ausgeschöpft sind. Auch hier finden in erster Linie Antihistaminika, Kortisonpräparate und begleitende Therapeutika Anwendung:


Moderne Antihistaminika machen, im Gegensatz zu früher, gar nicht oder nur geringfügig müde, weiters haben sich auch die Wirksamkeit und die Wirksamkeitsdauer verbessert.

Kortisontabletten finden vor allem bei akuten allergischen Reaktionen Anwendung. Ihr(e) Arzt/Ärztin entscheidet über die richtige Dosierung.

Bei einem "allergischen Schock" bedarf es nicht nur der Therapie mit Antihistaminika, sondern auch der Zufuhr von Adrenalin in Form einer Injektion bzw. eines Sprays. Situationsabhängig werden u. a. Kortison sowie kreislaufunterstützende Maßnahmen angewandt.


„Spezifische Immuntherapie - Hyposensibilisierung“:

 

Bei der subcutanen Immuntherapie (Impfung) werden dem Allergiker, über einen Zeitraum von ca. 2 – 3 Jahren, das/die betreffende/n Allergen/e in steigender Dosis unter die Haut gespritzt. Dadurch kann im Laufe der Zeit eine Schwächung der Allergie erreicht werden.
Bei der sublinguale Immuntherapie müssen sich die Patienten selbst mehrmals pro Woche einige Tropfen der speziellen Allergenlösung unter die Zunge träufeln. Diese Methode hat sich schon im Kampf gegen Pollen-, Hausstaub- und Katzenhaar-Allergie bewährt. In der Regel hat sich der Körper nach 3 Jahren an das Allergen "gewöhnt".
Die Gräsertablette kann bei Gräserallergikern eingesetzt werden. Der/die Betroffene muss 1-mal täglich eine Tablette unter der Zunge zergehen lassen. Die Allergiesymptome können durch diese Therapie deutlich vermindert werden.

 

 

 

Migräne: Alternative Methoden, die helfen

23.02.2016

Migräne kann definitiv als Volkskrankheit bezeichnet werden. Expertenschätzungen zufolge leiden etwa zehn Prozent der Bevölkerung an diesen halbseitig auftretenden, pochenden Kopfschmerzen, die oft von Übelkeit oder einer Aura mit Wahrnehmungsstörungen begleitet sind.

Die Ergebnisse der vorliegenden Literaturrecherche zeigen, dass

  • ...unter Einnahme oraler Kontrazeptiva die Serumspiegel der Vitamine Folsäure, Vitamine B2, B6, B12 und C sowie der Mineralstoffe Magnesium und Zink sinken
  • ...die Effektivität einer medikamentösen Migräneprophylaxe mit Metoprolol oder Bisoprolol durch die Gabe von Vitamin B2 über mindestens vier Monate gesteigert weden kann.
  • ...die Gabe von 400mg Vitamin B2 pro Tag über drei Monate zu einer signifikanten Reduktion der Anfallshäufigkeit führt.
  • ...Magnesiummangel in der Pathogenese von migräneartigen Kopfschmerzen eine wichtige Rolle spielt und die Mikronährstofftherapie mit Magnesium sowohl in der akuten Phase als auch in der prophylaktischen Therapie einen Vorteil aufweist.
  • ...Coenzym Q10 in einer Dosierung von viermal täglich 100mg über drei Monate eine signifikante Wirkung auf die Anfallshäufigkeit, die Anzahl der kopfschmerzfreien Tage und die Anzahl der Tage ohne Übelkeit aufweist.
  • ...Vitamin B2 und Coenzym Q10 bei Kindern und Jugendlichen die Kopfschmerzhäufigkeit reduzieren.

Allgemein wichtig:

Die Aufnahme von Mikronährstoffen kann durch die zusätzliche Gabe von Probiotika gesteigert werden. Hierbei ist es wichtig, eventuell vorliegende Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit Hilfe eines umfassenden Bluttests aufzuspüren. Daraus ergibt sich einerseits die Vermeidung von speziellen Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Rotwein, gereiftem Käse oder asiatischen Lebensmitteln. Zum anderen weisen stark erhöhte IgG-Werte auf eine Störung der Darmdurchlässigkeit hin, die mithilfe von Probiotika ebenfalls verbessert werden kann. Um die Anfallshäufigkeit, die Intensität und den Medikamentenbedarf bei Migränepatienten zu senken, bietet sich aufgrund der vorliegenden Datenlage als Alternative zu schulmedizinischen Therapien die Substitution mit Kombination aus 400mg Vitamin B2, 200 bis 300mg Coenzym Q10 und 400 bis 600mg Magnesium.

 

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Mutterkraut in entsprechender Dosierung Migräne-Attacken vorbeugen und derren Häufigkeit verringern kann. Auch die Begleiterscheinungen der Migräne wie Übelkeit und Erbrechen können durch Mutterkraut gelindert werden.

 

Wir beraten Sie gern !

Entschlackung - Werden Sie aktiv!

22.02.2016

Eine Entschlackung hilft dem Körper dabei, sich von angesammelten Schlacken, Giftstoffen und überflüssigen Pfunden zu befreien. Zudem kann die Entschlackung unser Abwehrsystem und damit unsere gesamte Gesundheit stärken. 

 

Vielleicht möchten Sie mit einer Entschlackung abnehmen? Oder Ihre ständige Müdigkeit abschütteln? Oder Ihr Hautbild und Ihre Verdauung verbessern? Vielleicht möchten Sie auch einfach fitter werden, um Ihren Alltag künftig mit mehr Leichtigkeit zu bewältigen? Vielleicht möchten Sie aber auch einer chronischen Erkrankung ein Ende bereiten? Oder Sie möchten eine Entschlackung dazu nutzen, sich von einer längeren Medikamenteneinnahme zu erholen? Vielleicht möchten Sie eine Entschlackung jedoch auch "nur" zur Gesundheitsprophylaxe einsetzen?

 

Probieren Sie es aus - Sie werden sich mit Sicherheit rundum wohler fühlen.

Bei uns erfahren Sie wie eine Entschlackung funktioniert und wie Sie Ihren Körper bei der Entgiftung unterstützen können! 

 

Unser Tipp für Sie:     

  • Apolife  Basenpulver     
  •  Yokebe Pulver
  • Formoline 112,

                             

Impfaktionen 2015

06.10.2015

 

Pneumokokken - Impfaktion

Pneumovax 23 und Prevenar 13

 

 Die Aktion startet am 1. Oktober 2015 und gilt bis 31. März  2016

 

 

Grippe - Impfung

Fluad und Vaxigrip

 

Die Aktion startet am 28. September 2015 und gilt bis 30. Jänner 2016

  

 

Wir beraten Sie gerne !